Wichtig! Infos & downloads

Einverständniserklärung

Ihr könnt diese zuhause ausfüllen und mit ins Studio bringen!Bitte eine Kopie vom Ausweis des Erziehungsberechtigten und den EIGENEN Ausweis mitbringen!!

Stechen oder Schießen ?!?

Beim Piercing darf keine Pistole mehr benutzt werden. Diese Geräte können nicht ausreichend sterilisiert werden. Somit besteht die Gefahr einer Übertragung schwerer Infektionen. Weiterhin kann empfindliches Knorpelgewebe irreparabel geschädigt werden.

Eingebrachter Schmuck sollte nur aus nicht zersetzbaren Materialien bestehen, z. B. PTFE oder Titan. Chirurgischer Stahl sollte wegen seiner erheblichen Nickelbelastung (13%) nicht mehr verwendet werden.

Eine gesetzliche Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit hat die Nickelbelastung beim Piecing auf einen Wert von unter 0,05 Prozent festgelegt.

 

Quelle: www.medizininfo.de

 

Octenisept

Bezugnehmend auf einen aktuellen Anlass, zur Oberflächendesinfektion und der daraus resultierenden Heilungsförderung, nach dem Einsatz eines Piercing an der äußeren Ohrmuschel. 

 

Neben den Vorschriften zur Hygiene, halten wir selbstverständlich auch die medizinisch relevanten Vorschriften absolut bedingungslos ein. Da ein Piercing immer eine „Wunde“ für den Körper darstellt, ist uns sehr viel daran gelegen, unserem Kunden die bestmögliche Versorgung nach dem Besuch bei uns zu bieten. Bei einem allgemeinen Ohrknorpel Piercing wie z.B. einem Tragus (Tragus = dickerer Ohrknorpel am Eingang des Gehörganges) empfehlen wir zur Oberflächen- und Wunddesinfektion Octenisept. Durch die Oberflächen- und Wunddesinfektion mit diesem arzneilich zugelassenen Mittel wird weitestgehend einer Verunreinigung und der dadurch resultierenden Entzündung entgegengewirkt. Selbstverständlich sind die anderen Pflegehinweise zur Vorbeugung von Komplikationen, die jeder Kunde von erhält, nicht davon aufgehoben.

Jeder Kunde wird im Vorfeld von uns über den Ablauf beraten. Dies beinhaltet selbstverständlich auch die Anwendung von Präparaten zur Wundheilung, die der Kunde in der Regel eigenständig zuhause erledigt. Nach Rücksprache mit dem Hersteller weisen wir darauf hin das Präparat nicht direkt auf die betroffene Stelle zu sprühen, sondern mit einem Tupfer die betroffene Region (unmittelbar um das Piercing) mit dem Mittel zu benetzen. Diese Vorgehensweise entspricht die vom Hersteller vorgeschrieben Nutzung des Präparats.

Uns als Studio für Tattoos und Piercings ist sehr daran gelegen wie welches Präparat korrekt angewendet wird. Octenisept eignet sich nicht für die Anwendung am Knorpel selbst. Die darin verwendeten Inhaltsstoffe können unter Umständen eine Zersetzung des Knorpels hervorrufen. Da es jedoch nicht möglich ist das Mittel ohne weiteres auf den Knorpel zu bringen, ist unsere Vorgehensweise, natürlich in Rücksprache mit dem Hersteller, umsetzbar. Da wir uns mit den Materialien auseinandersetzen welche wir unseren Kunden empfehlen oder geben, sehen wir auch von nicht aussagekräftigen oder gar inhaltlich falschen Aussagen ab. Dies gewährleistet bei uns eine ständige Unterrichtung. Daher ist eine Aussage, dass die Behandlung mit Octenisept, den Knorpel bei einem allgemeinen Ohrknorpel Piercing, schädigt, schlichtweg inhaltlich und auf den Fall betrachtet inkorrekt.

Nachstehend die Stellungnahme des Herstellers

Sehr geehrte Frau Jakoby,

Bezug nehmend auf Ihre Email-Anfrage teilen wir Ihnen gerne mit, dass nichts gegen den Einsatz von octenisept am Außenohr sowie an der Ohrmuschel zur antiseptischen Behandlung von z.B. Piercings spricht.

octenisept soll lediglich nicht zur Versorgung offener Wunden mit Knochen- und Knorpelanteilen verwendet werden. Dies liegt darin begründet, dass offen liegende Knochen- und besonders Knorpelzellen empfindlich auf die Anwesenheit von antiseptischen Wirkstoffen reagieren können.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.
Dipl.Ing.
Customer Sales Service

Schülke & Mayr GmbH
Robert-Koch-Straße 2
22851 Norderstedt
Deutschland

Verbreitung

Populär sind moderne Piercings vor allem bei jüngeren Menschen. In Deutschland trugen 2009 einer repräsentativen Erhebung der Universität Leipzig zufolge neun Prozent aller Frauen und drei Prozent aller Männer ein Piercing. Unter den 14- bis 24-jährigen Frauen lag der Anteil bei 35 Prozent, bei den 25- bis 34-jährigen Frauen bei 22,5 Prozent. Männer waren am häufigsten im Alter von 25 bis 34 Jahren gepierct (9,3 Prozent). Eine 2008 veröffentlichte Studie aus dem Regensburger Raum (Daten vermutlich 2005 erhoben) hat bei 8,6 Prozent aller Befragten ein Piercing festgestellt: bei 12,0 Prozent der Frauen und 4,1 Prozent der Männer. Die am häufigsten modifizierte Körperstelle war die Ohrmuschel, gefolgt von Nabel und Nasenloch.

Quelle: www.wikipedia.de